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Donnerstag, 24. August 2006
Kollege XY
scubique, 23:57h
Eine weder gereimte noch anderen literarischen Ansprüchen des Autors genügende kleine Ode an das Bürodasein:
Morgensschon keine Lust gehabt und trotzdem wie gewohnt der Erste im Büro, in Ruhe die ersten Daten in SAP ABC eingepflegt, die letzten Abgleiche vorgenommen und geguckt, dass wir überall sauber sind. Kurz die Präsentation eingestielt, mit einigen Kollegen Rücksprache gehalten und dann mit dem Chef zusammengesetzt.
Anschließend den xten Kaffee herunter geschüttet, ein paar Exceldateien aktualisiert, den ganzen Kram über Notes an die jeweiligenOpfer interessierten und immer hilfsbereiten Kollegen verteilt und dann schon auf den Sprung in die nächste Besprechung, Codename >Meeting<, gewesen, um zu sehen, ob die anderen auch sauber sind und welche der drei vorhandenen Krawatten die Kollegen heute anhaben.
Danach schnell in die Kantine zur Essensverabredung, Codename >Date<, gehetzt, Neuigkeiten über eine äußerst innovative Umorganisation, absolut sinnvolle Prozessverschlankungen sowie das neueste Firmenpaar erhascht, nicht ohne dem wichtigen Kaffeeritual gefrönt zu haben. Nach der Rückkehreine Stunde lang ein wenig mit den Kollegen herumgealbert, letzte Dinge fertiggemacht und wichtige Anrufe beantwortet bzw. selbst getätigt, spätestens der siebte Kollege ist meistens zuständig. Kurze Zeit nicht am Platz gewesen, aber jetzt müßten alle Kollegen wieder vom Tisch zurück und noch im Haus sein, also kann getrost um- und durchgestellt werden. In den Nachmittagsstunden leider nicht zu allem gekommen und dann ist es bereits Zeit für den Friseurexternen Termin, so dass Einiges liegen bleiben muss, aber Morgen ist ja auch noch ein sinnlos-unverständlicher abwechslungsreicher Arbeitstag...
Morgens
Anschließend den xten Kaffee herunter geschüttet, ein paar Exceldateien aktualisiert, den ganzen Kram über Notes an die jeweiligen
Danach schnell in die Kantine zur Essensverabredung, Codename >Date<, gehetzt, Neuigkeiten über eine äußerst innovative Umorganisation, absolut sinnvolle Prozessverschlankungen sowie das neueste Firmenpaar erhascht, nicht ohne dem wichtigen Kaffeeritual gefrönt zu haben. Nach der Rückkehr
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Dienstag, 8. August 2006
Genug der Tests
monsieur moquerie, 01:58h
Es wird Zeit, daß etwas Handfestes hier steht. Passend dazu habe ich soeben die Kategorie mit dem bedeutungsschwangeren Namen "Belangloses Allerlei" hinzugefügt, welcher dieser Beitrag zuzuordnen ist.
Und ja: es ziemt sich nicht, mit einer nörglerischen Kritik zu starten - zumal in naiver Weise selbstverschuldet -, aber das erste, was mir im Zusammenhang mit diesem Blog aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß mein Login umständlich und lang ist: Monsieur Moquerie... Erschwerend kommt hinzu, daß ich des Französischen ohnehin kaum mächtig bin. (Ich betone außerdem, daß ich bei der Anmeldung sehr wohl zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden habe, aber meine künstlerische Individualität mittels Lower-Cast übergebügelt wurde.)
Noch etwas: Das Layout tut schon ein bißchen in den Augen weh. Erste Maßnahme war, alles Rot auf Blau zu ändern, wodurch mir allerdings nun jedesmal Assoziationen eines Discount-Blogs kommen - und davon wollen wir uns als High-Quality-High-Potentials doch explizit distanzieren.
Wie auch immer.
Und wer sich nun fragt, wo der Unterhaltungswert oder gar Lerneffekt dieses Beitrags zu finden sei, dem sei gesagt: man hüte sich vor der Kategorie des belanglosen Allerleis...
In diesem Sinne: gute Nacht.
Und ja: es ziemt sich nicht, mit einer nörglerischen Kritik zu starten - zumal in naiver Weise selbstverschuldet -, aber das erste, was mir im Zusammenhang mit diesem Blog aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß mein Login umständlich und lang ist: Monsieur Moquerie... Erschwerend kommt hinzu, daß ich des Französischen ohnehin kaum mächtig bin. (Ich betone außerdem, daß ich bei der Anmeldung sehr wohl zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden habe, aber meine künstlerische Individualität mittels Lower-Cast übergebügelt wurde.)
Noch etwas: Das Layout tut schon ein bißchen in den Augen weh. Erste Maßnahme war, alles Rot auf Blau zu ändern, wodurch mir allerdings nun jedesmal Assoziationen eines Discount-Blogs kommen - und davon wollen wir uns als High-Quality-High-Potentials doch explizit distanzieren.
Wie auch immer.
Und wer sich nun fragt, wo der Unterhaltungswert oder gar Lerneffekt dieses Beitrags zu finden sei, dem sei gesagt: man hüte sich vor der Kategorie des belanglosen Allerleis...
In diesem Sinne: gute Nacht.
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Sonntag, 6. August 2006
Geburtstag einmal anders
scubique, 14:04h
Mit dem Geburtstag ist es so eine Sache, als Baby freute ich mich wohl, weil meine Eltern es wollten sich freuten. Als Kind gab es nichts Aufregenderes, schon abends schlich ich um den noch unbeleckten Gabentisch, konnte vor Gier Aufregung nicht schlafen und stürmte morgens begeistert ins Wohnzimmer. Die Gratulationen waren nett, aber irgendwie ging es egoistisch nur um die neuesten Legobausätze, die umgehend zusammengesetzt und der Sammlung hinzugefügt wurden.
Als Jugendlicher trat eine ungeahnte Komplexität zu Tage, ich verstand die Bedeutung der Geburtstagsinstitution für viele Menschennicht, dennoch durfte ich mir größer werdende Geschenke aussuchen, rückte zugleich in den Mittelpunkt der verwandtschaftlichen Unterhaltungen und musste mich mit dem kniffligen Einladungsprozedere auseinandersetzen: Wer hat mich eingeladen, mit wem will ich mich gutstellen und wo bekomme ich Mädels her, usw. Der Geburtstag verlor Stück für Stück des zuvor einzigartigen Flairs.
In den Jahren rund ums Abitur fand ich plötzlich Gefallen am geburtstäglichen Besuch von Oma und Opa, dem vollkommenen Verwöhnprogramm des Hotels Mama sowie an den üblen Partys, zu denen immer nur die Hälfte der Eingeladenen erschien und die in traurigen Alkoholeskapaden endeten.
Im Studium schließlich verschob sich das Gewicht weiter in Richtung des Geburtstagkaffees mit der Familie, die ganzen Anrufe und eventuellen Besuche von Freunden mit mir im Mittelpunkt wareneher lästige Pflichtübung in den Hintergrund getreten.
Nun komme ich aber zu meinem eigentlich Anliegen: Ein Geburtstag in der Fremde, was gibt es Schlimmeres? Morgens um Sieben gratulieren die ersten Verwandten, im Büro gratulierenvollkommen desinteressierte selbst stille Kollegen und verputzen ein Stück des am Vorabend beinahe verbrannten Geburtstagkuchens, während man unter Argusaugen das sämtliche im Voraus erfragte Wünsche ignorierende überreichte Geschenk auspacken und bejubeln muss; ständig klingelt das Telefon. Nach einem halbwegs frühen Ende des Arbeitstages geht die Telefonierei weiter bis in die Nacht, nur aufgelockert durch ein nett gemeintes bei der Post abzuholendes Paket von Mama, das leider eine elektronische Karte enthielt, die prompt die gesamte Filiale beschallte...
Am nächsten Morgen war ich dann froh, nicht mehr an der Reihe zu sein!
Als Jugendlicher trat eine ungeahnte Komplexität zu Tage, ich verstand die Bedeutung der Geburtstagsinstitution für viele Menschen
In den Jahren rund ums Abitur fand ich plötzlich Gefallen am geburtstäglichen Besuch von Oma und Opa, dem vollkommenen Verwöhnprogramm des Hotels Mama sowie an den üblen Partys, zu denen immer nur die Hälfte der Eingeladenen erschien und die in traurigen Alkoholeskapaden endeten.
Im Studium schließlich verschob sich das Gewicht weiter in Richtung des Geburtstagkaffees mit der Familie, die ganzen Anrufe und eventuellen Besuche von Freunden mit mir im Mittelpunkt waren
Nun komme ich aber zu meinem eigentlich Anliegen: Ein Geburtstag in der Fremde, was gibt es Schlimmeres? Morgens um Sieben gratulieren die ersten Verwandten, im Büro gratulieren
Am nächsten Morgen war ich dann froh, nicht mehr an der Reihe zu sein!
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Jedes Wochenende auf's Neue
scubique, 14:03h
Juchhu, Wochenende! Zwei mikrige fantastische Tage, die ich befreit von allen Zwängen nur mit mir verbringen kann, was gibt es Schlimmeres Schöneres? Ein, zwei, viele Dinge fielen mir schon ein, aber das spare ich mir lieber auf.
Zurück zum sich Morgen wiederum nähernden Wochenendbeginn, Freitag Abend beim Durchschreiten des Büroausgangs bzw. bei der Ankunft in denteuer gemieteten eigenen vier Wänden, die beiden schönsten Momente der Woche. Ein überschwengliches Freiheitsgefühl bemannt sich meiner und zaubert ein Dauergrinsen ins Gesicht. In Gedanken gehe ich all die tollen Möglichkeiten und bevorstehenden Sensationen durch bis ich feststelle, dass ich eigentlich gar nichts vor habe. Die im letzten Jahr geschlossenen Freundschaften sind allesamt mit ihren besseren Hälften verabredet, den an einer gemeinsamen Freizeitgestaltung interessierten Kollegen konnte ich gerade noch entkommen und wiederum stelle ich fest, dass ich eben doch nicht genug Menschen auf meiner Wellenlänge kennengelernt habe, die sich nach einigen mit mir verbrachten Stunden verzehren.
Gut, so bleibt ausreichend Zeit, umunnötige diverse Besorgungen zu erledigen, die Wohnung richtig auf Vordermann zu bringen und die wieder arg angewachsene Anruferliste abzuarbeiten. Ehe ich mich versehe, ist der Samstag bereits zur Hälfte vergangen, das Hochgefühl jäh verpufft und die Wochenendendunruhe ergreift von mir Besitz, nur noch heute Abend, dann ist schon wieder Sonntag, d.h. der Tag vor dem nächsten Arbeitstag, der nicht kaum zu genießen ist. Am besten trudeln noch einige Mails oder SMS aus der Heimat ein, in denen die Unternehmungen des unternehmungslustigen und bis auf mich noch kompletten versprengten Freundeskreises ausgebreitet werden, bei denen man mich schmerzlich vermissen würde...
Kurz noch hier etwas gemacht, ein wenig im Internet gesurft, eine DVD 'reingeschmissen und erfolglos die eine oder andere Nummer der Anruferliste gewählt und schwupps ist es Sonntag Abend, ein Sahnewochenende liegt hinter mir und Morgen beginnt der Wahnsinn auf's Neue...
Zurück zum sich Morgen wiederum nähernden Wochenendbeginn, Freitag Abend beim Durchschreiten des Büroausgangs bzw. bei der Ankunft in den
Gut, so bleibt ausreichend Zeit, um
Kurz noch hier etwas gemacht, ein wenig im Internet gesurft, eine DVD 'reingeschmissen und erfolglos die eine oder andere Nummer der Anruferliste gewählt und schwupps ist es Sonntag Abend, ein Sahnewochenende liegt hinter mir und Morgen beginnt der Wahnsinn auf's Neue...
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