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Sonntag, 6. August 2006
Geburtstag einmal anders
scubique, 14:04h
Mit dem Geburtstag ist es so eine Sache, als Baby freute ich mich wohl, weil meine Eltern es wollten sich freuten. Als Kind gab es nichts Aufregenderes, schon abends schlich ich um den noch unbeleckten Gabentisch, konnte vor Gier Aufregung nicht schlafen und stürmte morgens begeistert ins Wohnzimmer. Die Gratulationen waren nett, aber irgendwie ging es egoistisch nur um die neuesten Legobausätze, die umgehend zusammengesetzt und der Sammlung hinzugefügt wurden.
Als Jugendlicher trat eine ungeahnte Komplexität zu Tage, ich verstand die Bedeutung der Geburtstagsinstitution für viele Menschennicht, dennoch durfte ich mir größer werdende Geschenke aussuchen, rückte zugleich in den Mittelpunkt der verwandtschaftlichen Unterhaltungen und musste mich mit dem kniffligen Einladungsprozedere auseinandersetzen: Wer hat mich eingeladen, mit wem will ich mich gutstellen und wo bekomme ich Mädels her, usw. Der Geburtstag verlor Stück für Stück des zuvor einzigartigen Flairs.
In den Jahren rund ums Abitur fand ich plötzlich Gefallen am geburtstäglichen Besuch von Oma und Opa, dem vollkommenen Verwöhnprogramm des Hotels Mama sowie an den üblen Partys, zu denen immer nur die Hälfte der Eingeladenen erschien und die in traurigen Alkoholeskapaden endeten.
Im Studium schließlich verschob sich das Gewicht weiter in Richtung des Geburtstagkaffees mit der Familie, die ganzen Anrufe und eventuellen Besuche von Freunden mit mir im Mittelpunkt wareneher lästige Pflichtübung in den Hintergrund getreten.
Nun komme ich aber zu meinem eigentlich Anliegen: Ein Geburtstag in der Fremde, was gibt es Schlimmeres? Morgens um Sieben gratulieren die ersten Verwandten, im Büro gratulierenvollkommen desinteressierte selbst stille Kollegen und verputzen ein Stück des am Vorabend beinahe verbrannten Geburtstagkuchens, während man unter Argusaugen das sämtliche im Voraus erfragte Wünsche ignorierende überreichte Geschenk auspacken und bejubeln muss; ständig klingelt das Telefon. Nach einem halbwegs frühen Ende des Arbeitstages geht die Telefonierei weiter bis in die Nacht, nur aufgelockert durch ein nett gemeintes bei der Post abzuholendes Paket von Mama, das leider eine elektronische Karte enthielt, die prompt die gesamte Filiale beschallte...
Am nächsten Morgen war ich dann froh, nicht mehr an der Reihe zu sein!
Als Jugendlicher trat eine ungeahnte Komplexität zu Tage, ich verstand die Bedeutung der Geburtstagsinstitution für viele Menschen
In den Jahren rund ums Abitur fand ich plötzlich Gefallen am geburtstäglichen Besuch von Oma und Opa, dem vollkommenen Verwöhnprogramm des Hotels Mama sowie an den üblen Partys, zu denen immer nur die Hälfte der Eingeladenen erschien und die in traurigen Alkoholeskapaden endeten.
Im Studium schließlich verschob sich das Gewicht weiter in Richtung des Geburtstagkaffees mit der Familie, die ganzen Anrufe und eventuellen Besuche von Freunden mit mir im Mittelpunkt waren
Nun komme ich aber zu meinem eigentlich Anliegen: Ein Geburtstag in der Fremde, was gibt es Schlimmeres? Morgens um Sieben gratulieren die ersten Verwandten, im Büro gratulieren
Am nächsten Morgen war ich dann froh, nicht mehr an der Reihe zu sein!
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Jedes Wochenende auf's Neue
scubique, 14:03h
Juchhu, Wochenende! Zwei mikrige fantastische Tage, die ich befreit von allen Zwängen nur mit mir verbringen kann, was gibt es Schlimmeres Schöneres? Ein, zwei, viele Dinge fielen mir schon ein, aber das spare ich mir lieber auf.
Zurück zum sich Morgen wiederum nähernden Wochenendbeginn, Freitag Abend beim Durchschreiten des Büroausgangs bzw. bei der Ankunft in denteuer gemieteten eigenen vier Wänden, die beiden schönsten Momente der Woche. Ein überschwengliches Freiheitsgefühl bemannt sich meiner und zaubert ein Dauergrinsen ins Gesicht. In Gedanken gehe ich all die tollen Möglichkeiten und bevorstehenden Sensationen durch bis ich feststelle, dass ich eigentlich gar nichts vor habe. Die im letzten Jahr geschlossenen Freundschaften sind allesamt mit ihren besseren Hälften verabredet, den an einer gemeinsamen Freizeitgestaltung interessierten Kollegen konnte ich gerade noch entkommen und wiederum stelle ich fest, dass ich eben doch nicht genug Menschen auf meiner Wellenlänge kennengelernt habe, die sich nach einigen mit mir verbrachten Stunden verzehren.
Gut, so bleibt ausreichend Zeit, umunnötige diverse Besorgungen zu erledigen, die Wohnung richtig auf Vordermann zu bringen und die wieder arg angewachsene Anruferliste abzuarbeiten. Ehe ich mich versehe, ist der Samstag bereits zur Hälfte vergangen, das Hochgefühl jäh verpufft und die Wochenendendunruhe ergreift von mir Besitz, nur noch heute Abend, dann ist schon wieder Sonntag, d.h. der Tag vor dem nächsten Arbeitstag, der nicht kaum zu genießen ist. Am besten trudeln noch einige Mails oder SMS aus der Heimat ein, in denen die Unternehmungen des unternehmungslustigen und bis auf mich noch kompletten versprengten Freundeskreises ausgebreitet werden, bei denen man mich schmerzlich vermissen würde...
Kurz noch hier etwas gemacht, ein wenig im Internet gesurft, eine DVD 'reingeschmissen und erfolglos die eine oder andere Nummer der Anruferliste gewählt und schwupps ist es Sonntag Abend, ein Sahnewochenende liegt hinter mir und Morgen beginnt der Wahnsinn auf's Neue...
Zurück zum sich Morgen wiederum nähernden Wochenendbeginn, Freitag Abend beim Durchschreiten des Büroausgangs bzw. bei der Ankunft in den
Gut, so bleibt ausreichend Zeit, um
Kurz noch hier etwas gemacht, ein wenig im Internet gesurft, eine DVD 'reingeschmissen und erfolglos die eine oder andere Nummer der Anruferliste gewählt und schwupps ist es Sonntag Abend, ein Sahnewochenende liegt hinter mir und Morgen beginnt der Wahnsinn auf's Neue...
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